Schulinterne Lehrerfortbildung & Schulentwicklung

Schulinterne Lehrerfortbildung & Schulentwicklung

Sie planen für Ihre Schule...

- eine schulinterne Lehrerfortbildung - mehrer Kolleginnen und Kollegen interessieren sich für einen Themenkreis und möchten gemeinsam fortbilden (mögliche Themen siehe nachfolgenden Themenkatalog)
- einen Pädagogischen Tag und suchen inhaltliche Unterstützung oder Moderation
- einen Schulentwicklungsprozess zu starten - hinsichtlich Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung - bei dem Sie bei unterschiedlichsten Entwicklungsschritten einen externen Blick, ein Coaching oder eine Prozessbegleitung wünschen. Gerne unterstützen wir Sie bei diesen Aufgaben.

Die schulinternen Lehrerfortbildungen für LehrerInnen-Teams und Kollegien wurden in Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung erarbeitet. Die Kostenübernahme für Honorare und Fahrkosten muss im Vorfeld für alle Maßnahmen geklärt werden.

Anpsrechtpartnerin ist Frau Janine Jahnke (Telefon: 06221-477522 oder per Email: ifw@ph-heidelberg.de)

Im folgenden finden Sie unsere Fortbildungsangebote für schulinterne Lehrerfortbildung:

Themenkatalog:

20.A1 Erstellen eigener Internet-Seiten für die Schule

20.A2 Kontextoptimierung: Förderung grammatischer Fähigkeiten bei Kindern mit Spracherwerbsschwierigkeiten

20.A3 Improvisationstheater im Unterricht und in der Schule

20.A4 Körpersprache im Lehrer(-innen)beruf

20.A5 "Hol´raus, was in ihnen steckt" - szenisches Spiel mit Klassen

20.A6 Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts in der Haupt- und Realschule:
Methodische Empfehlungen für die Zeit nach TIMSS und PISA
Kann zur Zeit leider nicht angeboten werden!

20.A7 Körper und Bewegung - Grundlagen für Entwicklung und Lernen

20.A8 Rhythmisch-musikalische Erziehung

20.A9 bis 20.A15 Fachbereich Diagnostik der Lernbehinderten

20.A16 Politische Bildung digital - eine Einführung in Internet und Multimedia für Lehrende in der politischen Bildung

20.A17 Interaktive Lern- und Übungsunterlagen selbst erstellen - eine Einführung in das PC-Autorensystem "Matchware Mediator"

20.A18 ExploHeidelberg: Der außerschulische Lernort - Interaktive Exponate zum Thema "Wahrnehmen mit Augen und Ohren"

20.A19 Rhythmus in Sprache. Musik und Bewegung. Oder: Ein Takt - viele Rhythmen

20.A20 Musik in Fachunterricht und Schulalltag

20.A21 Unterrichtsstörungen: Entstehung, Prävention, Intervention

20.A22 Hochbegabung: Chancen und Risiken

20.A23 Kreativität und deren Förderung im Unterricht

20A.24 Leitidee Daten und Zufall in der Realschule

20.A25 Strategieschulung an komplexen Situationen

20.A26 Beratungsangebot zur Schulentwicklung

20.A27 Begleitung von Schulentwicklungsprozessen

20A.28 Einzel-Coaching für Schulleiter/innen und Lerhrer/innen in besonderen Belastungssituationen






20.A1 Erstellen eigener Internet-Seiten für die Schule

Das Internet aus der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften nicht mehr weg zu denken. Es bietet nicht nur die Möglichkeit nach Informationen zu suchen, sondern auch eigene Informationsangebote zu erstellen. Im Rahmen dieser Veranstaltung erstellen die Seminarteilnehmenden eigene Internetseiten und werden dabei mit den wichtigsten Gestaltungskriterien vertraut gemacht. Die Veranstaltung richtet sich an Personen mit keinen oder sehr geringen Vorkenntnissen in der Gestaltung von Internetseiten. Grundlegende PC-Kenntnisse sollten allerdings vorhanden sein. Internetseiten lassen sich mit unterschiedlichen Programmen erstellen. Wir bieten Schulungen in einen der zwei meist genutzten Programme an.
1. Frontpage: Sie werden in die Grundlagen des Microsoft-Produktes eingeführt und erstellen eigene Internetseiten.
2. Dreamweaver: Sie werden in die Nutzung des Macromedia-Editors einführen und bei der Erstellung Ihrer Seiten unterstützt.

Leitung: Holger Meeh, Dipl.-Päd.

Zielgruppe: Lehrerkräfte aller Schularten

20.A2 Kontextoptimierung:Förderung grammatischer Fähigkeiten bei spracherwerbsgestörten Kindern

Ziel des Seminars ist die Einführung in das Therapiekonzept „Kontextoptimierung“ zur Förderung morphologischer und syntaktischer Fähigkeiten bei spracherwerbsgestörten Kindern. Nach einer Einführung in die grundlegenden Prinzipien der Kontextoptimierung werden konkrete Fördermöglichkeiten für die Einzel- oder Kleingruppentherapie sowie für den therapieintegrierten Unterricht vorgestellt und gemeinsam erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Förderschwerpunkte: Subjekt-Verb-Kongruenz und Verbstellung im Hauptsatz, Kasusmarkierung und Nebensatzerwerb.

Leitung: Dr. Margit Berg, Sprachbehindertenpädagogik

Zielgruppe: Lehrkräfte an Schulen für Sprachbehinderte

20.A3 Improvisationstheater im Unterricht und in der Schule


Improvisationstheater und dramatische Struktur - das ist nur scheinbar ein widersprüchliches Paar. Denn die Strukturen von Szenen und Geschichten gelten auch und gerade in der Improvisation. Wie man eine Szene baut und eine Geschichte erzählt, welche Elemente man benutzen kann und vor allem wie man zu einem Ende findet - für all das gibt es viele Tricks und Techniken, die sich mit Improvisationsübungen sehr gut erlernen lassen. In der Veranstaltung werden Spiele ausprobiert und vermittelt; Spaß und Einsetzbarkeit im Unterricht sind auch ein nur scheinbar widersprüchliches Paar!

Leitung: Christian Laubert, Dramaturg und Theaterpädagoge, Heidelberg
      
Zielgruppe:Lehrkräfte aller Schularten; max. 15

20.A4 Körpersprache im Lehrer(innen)- beruf

Schülerinnen und Schüler beobachten die Lehrkräfte im Unterricht ganz genau. Sie merken sofort, wenn ein Lehrer oder eine Lehrerin etwas anderes behauptet, als der Körper signalisiert. Die Glaubwürdigkeit hängt davon ab, ob die Signale, die ausgesendet werden, widerspruchsfrei sind oder nicht. Die inhaltliche und pädagogische Botschaft ist untrennbar mit körpersprachlichen Signalen verknüpft. Ebenso senden Schüler und Schülerinnen körpersprachliche Botschaften. Die Berücksichtigung der Körpersprache ist darum eine wesentliche Voraussetzung für glaubwürdiges Überzeugen einerseits und für wirkliches Verstehen andererseits. In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, Situationen der Kommunikation im Unterricht und unter Kolleginnen und Kollegen spielerisch mit viel Spaß auszuprobieren. Erproben können Sie auch, wie Sie Ihr Auftreten vor der Klasse festigen. In Übungen und Spielszenen lernen Sie, auf Ihre eigene Körpersprache und die Körpersprache des Gegenübers zu achten und Signale richtig zu deuten.

Leitung: Christian Laubert, Dramaturg und Theaterpädagoge, Heidelberg
      
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten; max. 15 Teilnehmer

20.A5 "Hol´raus, was in ihnen steckt" - szenisches Spiel mit Klassen

Lerninhalte mit Theater spielen vermitteln - Wie soll das gehen? Ist das nicht Zeitverschwendung? Von wegen! - Denn nicht nur im Deutschunterricht ist Darstellendes Spiel eine erfolgreiche Vermittlungsform von Lerninhalten. Das Dar-stellende Spiel sollte auf keinen Fall in Ihrem didaktischen Repertoire fehlen. Mit dieser Methode können Sie und Ihre Schüler Unterrichtseinheiten von Gemeinschaftskunde bis Physik je nach Bedarf von augenzwinkernd Dramatisch bis ergreifend Komisch umsetzen.

Leitung: Christian Laubert, Dramaturg und Theaterpädagoge, Heidelberg

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Teilnehmer: max. 15 + eine Schulklasse

20.A7 Körper und Bewegung - Grundlagen für Entwicklung und Lernen

Körper und Bewegung sind für den Menschen grundlegendes und unverzichtbares ‚Instrument‘ der Erfahrung, der Wahrnehmung, der Kommunikation, des Lernens und Handelns. Dementsprechend sind Körpererfahrungen zur Entwicklung eines guten Körperbewusstseins und der Aufbau einer Bewegungskultur – gezielte, vielseitige, differenzierte und sensible Bewegungen – grundlegend für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und effektive Lernprozesse. Das eigene Erleben praktischer Übungen schafft die Grundlagen für theoretische Reflektionen und Erörterungen, gestützt durch die Verwertung von Fachliteratur.

Leitung: Prof. i.R. Dr. Antonius Sommer, Rhythmisch-musikalische Erziehung

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Hauptschulen sowie Sonderschulen

Teilnehmer: max. 25

20.A8 Rhythmisch-musikalische Erziehung

Dieses Übungsverfahren beruht auf dem Wechselspiel von Bewegung, Musik und Sprache unter Verwendung von Geräten/Materialien; durchweg spielen Partner und Gruppe dabei eine konstruktive Rolle. Damit ergeben sich vielseitige und abwechslungsreiche Fördermöglichkeiten, die in der Regel von den Kindern als ‚Spiel‘ erlebt werden. Eine theoretische und praktische Einführung will auch ‚fachfremde‘ Lehrer/-innen damit vertraut machen und ihnen Möglichkeiten zur grundlegenden Förderung (motorisch, sensorisch, affektiv, sozial, kognitiv) und zur fächerübergreifenden bzw. fächerverbinden Verwendung im Unterricht aufzeigen.

Leitung: Prof. i.R. Dr. Antonius Sommer, Rhythmisch-musikalische Erziehung

Zielgruppe: Lehrkräfte an Grund- und Hauptschulen sowie Sonderschulen

Teilnehmer: max. 25

20.A9 bis 20.A15 Fachbereich Diagnostik der Lernbehinderten

20.A9 Erarbeitung von Förderplänen und Gutachten für Kinder mit Lernproblemen in Grund- und Förderschulen

20.A10 Vorstellung und Diskussion von Inventaren zur Beschreibung förderlicher Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung der Situation von Kindern mit Lernproblemen

20.A11 Möglichkeiten der Fehleranalyse im Bereich Lesen, Rechtschreiben und Mathematik


20.A12 Probleme bei elementaren Anforderungen des Mathematikunterrichts: pädagogische und diagnostische Hilfen.

20.A13 Probleme beim Erwerb und Gebrauch von Schriftsprache: pädagogische und diagnostische Hilfen.

20.A14 Schwierigkeiten von jungen Menschen, deren Muttersprache nicht deutsch ist, in und mit der deutschen Schule: Ansätze zur förderungsorientierten Diagnostik.

20.A15 Diagnostische Ansätze zur Ermittlung der Lernvoraussetzungen bei Schuleintritt (insbesondere auch im Hinblick auf Gestaltungsprinzipien) des Unterrichts im Rahmen der differenzierten Eingangsstufe).

Alle Inhalte der Veranstaltungen können auf der homepage abgerufen werden:
www.ph-heidelberg.de/wp/kornmann

Leitung: Prof. Dr. Reimer Kornmann, Institut für Sonderpädagogik, Abt. Lernbehindertenpädagogik; Pädagogische Hochschule Heidelberg

Zielgruppe: Lehrkräfte an Grund- und Hauptschulen sowie Sonderschulen

20.A16 Politische Bildung digital - eine Einführung in Internet und Multimedia für Lehrende in der politischen Bildung


Diese Veranstaltung wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die an einem internet- und multimediagestützten Einsatz des Computers in der politischen Bildung interessiert sind. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die auf dem Markt befindliche Software und wichtige Websites, lernen qualitativ gute von minderwertigen Angeboten zu unterscheiden und erhalten natürlich die Gelegenheit, Erfahrungen im praktischen Umgang mit Internet und CD-ROM zu sammeln. Fragen der Integration neuer Medien in die Unterrichtspraxis schließen die Veranstaltung ab.

Leitung: Holger Meeh, Dipl.-Päd., Politikwissenschaften

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Teilnehmer: 15-20

20.A17 Interaktive Lern- und Übungsunterlagen selbst erstellen - eine Einführung in das PC-Autorensystem "Matchware Mediator"

Matchware Mediator ist ein flexibles und sehr leicht zu erlernendes Multimedia-Autorensystem, das sich hervorragend zur Erstellung interaktiver Lernprogramme eignet. Im Zentrum der Veranstaltung steht die exemplarische Entwicklung eines kleinen Multimedia-Programmes für den Einsatz in der Schule.
Voraussetzung für die Teilnahme sind Grundkenntnisse im Umgang mit Windows und einer Textverarbeitung.

Leitung: Holger Meeh, Dipl.-Päd., Politikwissenschaften

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Teilnehmer: 15-20

20.A18 ExploHeidelberg: Der außerschulische Lernort - Interaktive Exponate zum Thema "Wahrnehmen mit Augen und Ohren"

In der Fortbildung können Sie die Möglichkeiten selbst erproben, die den Schulklassen bei einem Besuch zur Verfügung stehen. Grundphänomene der Naturwissenschaften können spielerisch auf neue Weise erlebt werden. Im Besonderen stehen die interaktiven Exponate zum Thema „Wahrnehmen mit Augen und Ohren“ im Mittelpunkt. Nach Versuchen und kleinen Demonstrationen diskutieren wir die Nutzung der Inhalte im Hinblick auf die Bildungspläne und Möglichkeiten der schulischen Vor- und Nachbereitung eines Besuchs. Das ExploHeidelberg arbeitet mit Schule, Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand, um Wissenschaft begreifbar, spannend und herausfordernd zu machen. Nachhaltiges Lernen, Innovations-, Forschungs- und Entwicklungsgeist werden gestärkt. Gleichzeitig dient das ExploHeidelberg auch in besonderer Weise als außerschulischer Lernort. In der Fortbildung erproben Sie selbst die Möglichkeiten, die den Schulklassen bei einem Besuch zur Verfügung stehen.

Leitung: Arbeitsgruppe Prof. Dr. Manuela Welzel, Physik; Esther Klaes, Physik & Petra Mohr in Kooperation mit dem ExploHeidelberg

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer für naturwissenschaftlichen Unterricht aller Schularten

Ort: ExploHeidelberg, Technologiepark, Im Neuenheimer Feld 582

20.A19 Rhythmus in Sprache. Musik und Bewegung. Oder: Ein Takt - viele Rhythmen

Rhythmus verbindet die drei Bereiche Sprache, Musik und Bewegung. Ideen für den Unterricht werden vorgestellt und erprobt, in denen Rhythmus auf unterschiedliche Weise erfahrbar wird. Dabei soll vor allem die individuell unterschiedlichen Beiträge eines jeden Einzelnen für das „Gesamtwerk“ erlebt werden:
- Sprechkanons – rhythmisches Sprechen –
  Rappen
- Rhythmusspiele und Rhythmusimprovisation
- Spiel mit Instrumenten
- Trommeln (u.a. am Beispiel des „Coucou“ aus
  Guinea)
- Alltagsgegenstände als Rhythmusinstrumente
- Der Körper als Rhythmusinstrument
- Rhythmische Elemente in Tanz und Bewegung
Die Inhalte können sowohl im Fachunterricht Musik als Unterrichtseinheit als auch in der Gestaltung des Schulalltages (Tagesbeginn,
-abschluss/ Ritualisierung/ Entspannung/ Auf-lockerung) eingesetzt werden. Zielgruppe sind vor allem fachfremd unterrichtende Kolleginnen und Kollegen, die grundlegende Anregungen sammeln, erproben und umsetzen möchten. Eine Absprache im Hinblick auf Schulform/ Alters-stufe/ Schwerpunktsetzung ist möglich.

Leitung: Dr. Andrea Platte, Seminar für Geistig- und Mehrfachbehindertenpädagogik Lehrerin für Sonderpädagogik mit Unterrichtsfach Musik

Zielgruppe: Lehrkräfte an Grund- und Sonder-schulen

Teilnehmer: max. 25

20.A20 Musik in Fachunterricht und Schulalltag

Musik ist nicht nur ein attraktives Unterrichts-fach, sondern auch wesentliches Element in Schulalltag und Klassengemeinschaft. In dieser schulinternen Fortbildung geht es vor allem darum, Musik als verbindendes Element für eine Klasse oder auch für die ganze Schule zu erfahren, indem z.B. gemeinsame Lieder so gestaltet werden, dass jedes Kind, jede/r Lehrer/in – unabhängig von musikalischen Fähigkeiten – sich individuell beteiligen und dabei als unverzichtbares Mitglied des Gesamten erleben kann. Dabei sollen vor allem auch fachfremd Unterrichtende Anregungen finden und erproben, die sie in ihrer Klasse auch ohne musikalische Ausbildung umsetzen können. Mögliche Inhalte:
- Auswahl von Liedern/ Methoden der Lieder-
  arbeitung
- Bewegung zur Musik/ Aufbau einfacher
  Tänze
- Musikalische Gestaltung einer Geschichte
  (Musical)
- Rhythmisch-musikalische Spiele
- Anregungen zum Umgang mit Instrumenten
- Gestaltung von Aufführungen
Eine Schwerpunktsetzung ist nach Wunsch und Absprache möglich.

Leitung: Dr. Andrea Platte, Seminar für Geistig- und Mehrfachbehindertenpädagogik Lehrerin für Sonderpädagogik mit Unterrichtsfach Musik

Zielgruppe: Lehrkräfte an Grund- und Sonder-schulen

Teilnehmer: max. 25

20.A21 Unterrichtsstörungen: Entstehung, Prävention, Intervention

Große Klassen, uninteressierte Schüler, Aggressivität, Pubertät .... die Liste potentieller Ursachenmomente für Disziplinprobleme im Unterricht lässt sich unschwer erweitern. Ziel der Veranstaltung ist die Analyse von Einflussfaktoren, wobei besonders diejenigen im Mittelpunkt der Betrachtung stehen werden, die unterrichtsbezogen sind bzw. im Einflussbereich der Lehrenden liegen. Fallbeispiele und kleine Unterrichtssequenzen per Video dienen der Sichtung lehrerbezogener / methodischer Ursachen und Aufbereitung entsprechender Interventionsmaßnahmen. Darüber hinaus soll es um präventive Maßnahmen gehen, um die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung des Classroommanagement.

Leitung: Dr. Werner Jünger, Psychologie

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Teilnehmer: max. 25

20.A22 Hochbegabung: Chancen und Risiken

Das Thema Hochbegabung war unter dem Verdacht einer undemokratischen Elitebildung hierzulande jahrelang tabuisiert. Damit einher gehende Probleme wurden nicht erkannt oder oftmals bagatellisiert. Die Veranstaltung will die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten aber auch Risiken lenken, die mit dem Phänomen einhergehen. Nicht allen Betroffenen fliegt alles automatisch zu, rund die Hälfte der Kinder hat große soziale und emotionale Probleme. Nach PISA sollten wir uns mit diesem Kapital noch eingehender beschäftigen: Diagnostik, Persönlichkeitsmerkmale, Selbstkonzept, Fördermöglichkeiten.

Leitung: Dr. Werner Jünger, Psychologie

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Teilnehmer: max. 25

20.A23 Kreativität und deren Förderung im Unterricht

Kreativität wird im Allgemeinen mit der Produktion künstlerischer Werke oder neuer Erfindungen in Verbindung gebracht. Oft wird den sog. musischen Fächern der ‚Schwarze Peter’ zugeschoben und Lehrer der ‚ernsten’ Fächer fühlen sich nur bedingt angesprochen, Kreativität im Unterricht zu fördern. Mit dem Prinzip des Divergenten Denkens von J.P. GUILFORD soll eine Möglichkeit vorgestellt werden, die unabhängig von fachlichen Gegebenheiten funktionieren kann, vorausgesetzt der Lehrende schafft es, ein Klima herzustellen, das kognitive und emotionale Blockierungen reduziert oder gar löst. Die Veranstaltung beinhaltet neben der theoretischen Auseinandersetzung auch einige praktische Übungen zur Kreativitätsförderung.

Leitung: Dr. Werner Jünger, Psychologie

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Teilnehmer: max. 25

20A.24 Leitidee Daten und Zufall in der Realschule

Mit den Bildungsstandards ist unter der Leitidee „Daten und Zufall“ die Wahrscheinlichkeitsrechnung als neuer Inhalt in den Mathematikunterricht der Realschule aufgenommen worden. In der Fortbildung sollen die für die Jahrgangsstufen 9/10 genannten Inhalte (Häufigkeitstabellen, Diagramme, Baumdiagramme, Pfad- und Summenregel) behandelt werden und gezeigt werden, wie diese gemäß den Intentionen der Bildungsstandards unterrichtet werden können.

Leitung: Prof. Dr. Gerhard Hofsäß, Mathematik

Zielgruppe: Mathematiklehrkräfte Realschule

Teilnehmer: max. 2

20.A25 Strategieschulung an komplexen Situationen

Eine Erkenntnis aus den internationalen Vergleichsuntersuchungen ist, dass im Mathematikunterricht an deutschen Schulen der Anteil an Routineaufgaben relativ hoch (zu hoch) ist. Der Schüler soll mehr komplexe Situationen bewältigen. An 2-3 Nachmittagen sollen viele geeignete Beispiele zum anspruchsvollen, produktiven Üben aus den Schuljahren 6-9 vorgestellt werden, bei denen trotdem routiniertes Üben nicht zu kurz kommt.

Leitung: Prof. Dr. Gerhard Hofsäß, Mathematik

Zielgruppe: Mathematiklehrkräfte Realschule

Teilnehmer: max. 25

20.A26 Beratungsangebot zur Schulentwicklung

Wir bieten Ihnen an, gemeinsam einen Blick auf die anstehenden und laufenden Projekte der Schulentwicklung zu werfen: Was sind Ziele? Wie können die Ziele erreicht werden? Was sind Stolpersteine?
Wir möchten mit Ihnen zusammen genauer hinzuschauen, an welcher Stelle es im Prozess der Schulentwicklung hakt, die Ursachen dafür klären und Ideen erarbeiten, wie das Kollegium für die Veränderungen gewonnen werden kann, damit der Prozess in Gang gesetzt und vor allem am Laufen gehalten werden kann. Gerne arbeiten wir mit Ihnen an den folgenden Themen:

Entwicklung des Schulprofils
Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick auf bestehende Strukturen und Prozesse und das Kollegium. Wir beraten und unterstützen Kollegien dabei, ihr bereits vorhandenes Schulprofil herauszuschälen und gezielt nach Ihren Vorstellungen weiter zu entwickeln. Dabei stehen die Strukturen und Prozesse ebenso im Blickfeld wie das Kollegium.

Moderation
Wir beraten Sie bei der Vorbereitung und Umsetzung von „schwierigen“ Konferenzen im Rahmen der Schulentwicklung. Wir moderieren bei Bedarf Ihre Sitzungen im Kollegium, dabei können unterschiedliche Zielsetzungen im Vordergrund stehen, wie die Fachkonferenz, die Gesamtlehrerkonferenz oder der pädagogische Tag.

Projektplanung
Wir arbeiten mit Ihnen an der Planung und Umsetzung von Projekten der Schulentwicklung, die einen hohen Komplexitätsgrad haben und sich über einen längeren Zeitraum ausdehnen.
Kollegiale Beratung
Wir bieten einen geschützten Rahmen, in dem Sie Ihre Themen unter professioneller Anleitung bearbeiten können. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Ursachen und der Erarbeitung von Lösungen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre Bedürfnisse. Sie sind der Ausgangspunkt für die ersten Schritte. Über die Dauer und Intensität der Zusammenarbeit entscheiden Sie. Ziel der Beratung ist es, dass Sie am Ende des Prozesses in der Lage sind, ähnliche Prozesse selbst zu moderieren.

Leitung: Alexandra Hund, Institut für Weiterbildung, in Zusammenarbeit mit Claudia Schauermann, Sportpädagogin und Personalentwicklerin, Schwerpunkt Schulentwicklung

Dauer: 4 Stunden

20.A28 Einzel-Coaching für Schulleiter/innen und Lehrer/innen in besonderen Belastungssituationen

Schulleiter/innen und Lehrer/innen sind in der heutigen Zeit der Reformen einem großen Veränderungs- und Leistungsdruck ausgesetzt.
Interessenkonflikte im Kollegium, schulinterne Strukturen sowie schwierige Schüler stellen zusätzliche Anforderungen an Schulleiter/innen und Lehrer/innen. Coaching kann eine wirksame Unterstützung darstellen, wenn Sie
- Lösungsansätze für Problemstellungen suchen,
- die Komplexität einer Problemstellung schlägt,
- Entscheidungshilfen für schwierige Fragestellungen benötigen,
- Rollenklarheit bezogen auf Ihr berufliches Handeln wünschen,
- das Bedürfnis nach einem Austausch über ein berufliches und/oder privates Thema haben.

Coaching ist eine Form der Beratung für Personen mit individuellen Fragestellungen. Der Coach unterstützt die Problembewältigung durch Methoden, die individuell auf Wünsche und Anliegen zugeschnitten sind. Die Arbeit in den Einzel-Coaching ist immer persönlich sowie lösungs- und ressourcenorientiert. Ein Coaching-Termin dauert in der Regel über 45-90 Minuten. Je nach Fragestellung sind 3-10 Coaching-Termine mit einem zeitlichen Abstand von ein bis acht Wochen sinnvoll.

Nicht amtliche Lehrerfortbildung.
Termin nach Absprache und Preis auf Anfrage.