Kritik an Lehrerpersönlichkeiten wird online hoch gehandelt. Sie werden zu dem Erfolgs- und Misserfolgsfaktor der guten Schule stilisiert. Ein schwieriges Unterfangen. Wie aber, wenn wir uns fragen: Was macht die Lehrerpersönlichkeit aus, die den hohen Anforderungen der Arbeit in der Schule gewachsen ist? Was hält sie gesund und arbeitsfähig? Burnout bei Lehrpersonen ist ja seit Jahren auch als gesellschaftliches Thema in die Öffentlichkeit getragen worden.
An diesem Fachtag stellen die Referate die Persönlichkeit der Lehrerinnen und Lehrer im Mittelpunkt. Meine Person ist mein wichtigstes Instrument, sagte eine Lehrerin – und ist es nicht wirklich so, dass unsere Erinnerung an die Schule ihre Farbe durch die Persönlichkeiten erhalten hat, nicht so sehr durch den erlernten Stoff?
Die beiden Referenten des Fachtages haben viel beachtete Untersuchungen durchgeführt, die zu erstaunlichen Ergebnissen kommen. Auf dem Hintergrund dieser Ergebnisse wollen wir in Workshops einerseits nach deren Bedeutung für die eigene berufliche Tätigkeit in Schule, Hochschule und Lehrerausbildung Ausschau halten.
z.B. Welche Strategien habe ich für mich entwickelt, um mit Belastungssituationen umzugehen? Was ist erlernbar, was unveränderlich?
Andererseits werden Anschlussthemen bearbeitet: Wie sähen die Entscheidungskriterien für den Beruf „Lehrkraft“ aus? Wie sollten Interessierte beraten werden? Welche Bewertungs- und Selektionskriterien ergäben sich? Und eine Kernfrage für uns: Bietet die Themenzentrierte Interaktion sinnvolle Kriterien, Leitlinien, Anhaltspunkte für mein Wachstum?
Im „Open Space“ haben die Teilnehmenden die Möglichkeit eigene Themen und Fragestellungen mit Interessierten zu bearbeiten.
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Tagungsort: Pädagpgische Hochschule Heidelberg
Organisation und Anmeldung:
Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Weiterbildung, Keplerstraße 87,
69120 Heidelberg, Telefon 06221-477522, E-Mail: ifw@ph-heidelberg.de
Inhaltliche Auskunft: fachgruppeLehrendeTZI@supra-net.net